Erster Hobas CSO chamber südlich der Alpen erfolgreich versetzt

SCHWEIZ. Die Gemeinde Castel San Pietro im Schweizer Kanton Tessin ist seit Oktober 2017 um eine nachhaltige, umweltfreundliche Ergänzung ihres Abwassersystems reicher: Unter Beisein von mehr als 40 interessierten Besuchern wurde innerhalb nur eines Tages ein CSO chamber aus Hobas GFK-Rohren versetzt. Er befreit künftig das Abwasser der lokalen Mischkanalisation zuverlässig von grobstofflichen Verunreinigungen.

Wenn Regen-, Straßen- und Hausabwässer in einem Mischwasserkanal zusammenfließen, kann es bei starken Niederschlägen zu kritischen Situationen kommen: Kläranlagen werden überlastet und große Mengen verunreinigten Wassers fließen in ökologisch sensible Gewässer. Lösungen für dieses Problem bieten Entlastungsbauwerke; ein besonders verlässliches und effizientes Modell hat Amiblu mit dem Hobas CSO (Combined Sewer Overflow) chamber entwickelt.

Anfang 2017 wurde im Kanton Schwyz der erste CSO chamber aus GFK-Rohren auf Schweizer Boden verlegt, nun folgte der zweite rund 200 km weiter südlich – in der Gemeinde Castel San Pietro im Kanton Tessin. Auch diesmal war die Gemeinde auf der Suche nach einer Lösung, um Überlastungen des lokalen Mischwassersystems bei starken Regenfällen nachhaltig und umweltbewusst zu managen. Amiblu produzierte einen CSO chamber aus Hobas GFK-Rohren mit 8 m Länge, bestehend aus einem Hauptrohr DN 800 und einem Überlaufrohr DN 450. Zusätzlich wurde ein GFK-Schieberschacht DN 1200 zur Drosselung des Zulaufs zur Kläranlage gefertigt.

Beim Versetzen des Bauwerks am 19. Oktober 2017 war das öffentliche Interesse groß: Mehr als 40 Personen aus den umliegenden Städten, Projektbeteiligte und Vertreter aus Politik und Wirtschaft ließen sich die spannende Installation nicht entgehen. Die Bürger der Gemeinde Castel San Pietro freuen sich nun über ein verlässlich funktionierendes Abwasserentlastungssystem für die kommenden Jahrzehnte.

Installation of Hobas CSO chamber in Switzerland